WESTGRUND Aktiengesellschaft beschließt Ausgabe einer Wandelschuldverschreibung 2014/2016

  • Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 Abs. 1 WpHG
Die Westgrund Aktiengesellschaft, Berlin, teilt mit, dass der Vorstand am heutigen Tage mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen hat, eine Schuldverschreibung mit Wandlungsrecht und Wandlungspflicht im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 19.860.000,00 zu begeben. Die Wandelschuldverschreibung wird voraussichtlich am 23. April 2014 begeben und hat eine Laufzeit bis zum 22. April 2016. Die Anleihegläubiger haben während der Laufzeit das unentziehbare Recht, Teilschuldverschreibungen innerhalb der Wandlungszeiträume in Stückaktien der Westgrund Aktiengesellschaft mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils EUR 1,00 zu wandeln. Die Wandelschuldverschreibung wird mit einem Zinssatz von 5 % p.a. auf ihren Nennbetrag verzinst. Das Wandlungsverhältnis beträgt EUR 3,70 nominal zu einer Stückaktie.

Nach den erfolgten Akquisitionen von 1.228 Wohnungen im Dezember 2013 und 803 Wohneinheiten im Januar 2014 hat die Westgrund Aktiengesellschaft ihren Bestand auf 7.000 Wohneinheiten erhöht und durch Erlöse der jüngsten Kapitalmaßnahmen finanziert. Der Emissionserlös aus der Wandelschuldverschreibung soll insbesondere der Finanzierung weiteren Wachstums durch Akquisitionen und für allgemeine Unternehmenszwecke dienen. Mit dieser Maßnahme sieht sich die Gesellschaft gut positioniert, den Ausbau des Wohnungsbestandes unter Einhaltung einer angemessenen Finanzierungsstruktur im Jahr 2014 voranzutreiben.

Der Vorstand macht mit seiner Entscheidung von seiner Ermächtigung zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen gemäß den Beschlüssen der Hauptversammlungen der Gesellschaft vom 19. Dezember 2011 sowie vom 24. August 2012 Gebrauch und gewährt den Aktionären der Westgrund Aktiengesellschaft ein Bezugsrecht auf bis zu 19.860.000 Teilschuldverschreibungen im Nennbetrag von je EUR 1,00 in Form des mittelbaren Bezugsrechts. Das Bezugsverhältnis beträgt 4:3, d.h. die Aktionäre haben das Recht, für jeweils 4 Aktien der Gesellschaft 3 Teilschuldverschreibungen zum Bezugspreis von EUR 1,00 zu beziehen. Es ist nur der Bezug einer ganzen Teilschuldverschreibung oder einem ganzzahligen Vielfachen davon möglich. Die Teilschuldverschreibungen werden den Aktionären nach Maßgabe des § 1 Abs. 2 Nr. 4 WpPG prospektfrei angeboten.

Im speziellen Fall ermöglicht die Gesellschaft mit dieser Wandelschuldverschreibung neuen Investoren die Investition in die Westgrund Aktiengesellschaft, da mehrere Großaktionäre der Gesellschaft ihre Bezugsrechte an die IKB Deutsche Industriebank AG, Düsseldorf, aus insgesamt 19.867.612 Aktien zum Zwecke der Privatplatzierung der daraus entstehenden Teilschuldverschreibungen abgetreten haben. Ein weiterer Aktionär hat auf sein Bezugsrecht aus Stück 2.000 Aktien zur Herstellung eines glatten Bezugsverhältnisses verzichtet.

Somit wird vor Beginn der Bezugsfrist (welche voraussichtlich am 8. April 2014 beginnt) die Gesellschaft die gesamten 19.860.000 Teilschuldverschreibungen institutionellen Investoren im Rahmen einer Privatplatzierung und unter Durchführung eines Bookbuilding-Verfahrens unter dem Vorbehalt der Ausübung des Bezugsrechts der nicht abgetretenen Aktien zum Bezugspreis zur Zeichnung anbieten (sogenanntes „Pre-Placement subject-to-claw-back“). Die Zuteilung der Teilschuldverschreibungen im Rahmen der Privatplatzierung erfolgt „subject-to-claw-back“; d.h. die im Rahmen dieses Bezugsangebots bezogenen Teilschuldverschreibungen werden von der Zuteilungsmasse der im Rahmen der Privatplatzierung generierten Orders abgesetzt und vorrangig zugeteilt. Soweit die Inhaber der Schuldverschreibungen von ihrem Wandlungsrecht nicht Gebrauch machen, wird die Gesellschaft die noch ausstehenden Schuldverschreibungen ausschließlich angefallener Zinsen zum Ablauf der Laufzeit nach Maßgabe der Anleihebedingungen in Stückaktien der Westgrund Aktiengesellschaft mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils EUR 1,00 nach Maßgabe des Wandlungsverhältnisses umwandeln. Das Wandlungsverhältnis kann, beispielsweise aufgrund späterer Kapitalerhöhungen, angepasst werden.

Allen Aktionären werden im Rahmen des Bezugsangebots bis zu Stück 4.959.291 Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 4.959.291,00 (ISIN DE000A11QPV2 / WKN A11QPV) mit Wandlungsrecht und Wandlungspflicht in Inhaber-Stammaktien der Gesellschaft angeboten. Die Baader Bank AG, Unterschleißheim, wurde mit der Durchführung des Bezugsangebots beauftragt. Das entsprechende Bezugsangebot wird voraussichtlich am 7. April 2014 im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Die Bezugsfrist läuft voraussichtlich vom 8. April 2014 bis zum 22. April 2014 (15:00 Uhr MESZ).

Es ist beabsichtigt, voraussichtlich zum 23. April 2014 die Einbeziehung der Schuldverschreibungen in den Handel im Freiverkehr an der Börse Düsseldorf zu beantragen.

Die IKB Deutsche Industriebank AG und die Baader Bank AG begleiten die Emission als Joint Lead Managers. Darüber hinaus agiert die IKB Deutsche Industriebank AG als Global Coordinator.

Der Vorstand