6 Millionen Euro Gewinn aus Verkauf von Berliner Wohnungen

  • Verkaufspreis rund 20 Prozent über Buchwert
  • NAV je Aktie um 8 Eurocent gesteigert
  • Mehr als 16 Millionen Euro Liquiditätszufluss
Berlin, 4. Juni 2015: Die Westgrund AG hat einen Gewinn in Höhe von mehr als 6 Millionen Euro aus der Veräußerung von 419 Wohneinheiten in zentraler Lage von Berlin erzielt. Der Verkauf an die Accentro Real Estate AG, Berlin, die unter den Mitbewerbern um das Portfolio das höchste Angebot abgegeben hat, wurde heute notariell beurkundet. Der Verkaufspreis liegt rund 20 Prozent über dem nach IFRS zum Jahresende 2014 ermittelten Marktwert. „Für unsere Aktionäre ist das eine lohnende Transaktion, denn wir haben dadurch den NAV je Aktie um 8 Eurocent gesteigert“, sagte Sascha Giest, für Finanzen zuständiges Mitglied des Vorstands der Westgrund AG. Zudem fließen der Westgrund AG aus der Transaktion vor Berücksichtigung von Steuerzahlungen netto etwas mehr als 16 Millionen Euro liquide Mittel zu. In entsprechendem Ausmaß wird diese Transaktion den wirtschaftlichen Abschluss des zweiten Quartals verbessern.

Die Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 22.000 Quadratmetern wurden in den Jahren 1960 bis 1962 erbaut und weisen praktisch keinen Leerstand auf. Die Westgrund AG hat bisher in diesem Portfolio eine Jahreskaltmiete von 1,5 Millionen Euro erzielt. Nutzen und Lasten sollen noch vor Jahresmitte übergehen. „Mit diesem Verkauf“, so Arndt Krienen, Mitglied des Vorstands der Westgrund AG mit Zuständigkeit für das operative Geschäft, „nutzen wir die hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien in Berlin und die damit verbundene Bereitschaft von Investoren, Kaufpreise anzubieten, die einem Multiplikator auf die Jahresmiete von mehr als 21 entsprechen.“