Westgrund AG: Kapitalerhöhung mit Emissionserlös von 140 Millionen Euro erfolgreich platziert

  • Orderbuch für die Vorabplatzierung deutlich überzeichnet
  • Aufnahme in den Prime Standard der Frankfurter Börse
Berlin, 10.09.2014 – Die Westgrund AG hat erfolgreich den ersten Teil der geplanten Barkapitalerhöhung durchgeführt und neue, vor allem institutionelle, Investoren für das Unternehmen gewonnen. Im Rahmen einer Vorabplatzierung von Neuen Aktien mit einem Emissionsvolumen in Höhe von ca. 80 Millionen Euro wurden bereits ca. 22,7 Millionen neue Aktien platziert. Bestehende Aktionäre der Westgrund AG hatten zum Zwecke der Vorabplatzierung Bezugsrechte in entsprechendem Umfang abgetreten. Die Neuen Aktien wurden zu einem Preis von 3,50 Euro je Aktie im Wege eines Pre-Placements gezeichnet. Darüber hinaus hat sich die bestehende Aktionärin, Wecken & Cie, verpflichtet weitere 10 Millionen Aktien im Rahmen des Bezugsangebotes zu zeichnen. Damit wird dem Unternehmen nach Abschluss der Transaktion ein Bruttoemissionserlös in Höhe von voraussichtlich ca. 140 Millionen Euro zufließen. Das Orderbuch war innerhalb kürzester Zeit überzeichnet und konnte bereits nach wenigen Stunden wieder geschlossen werden, was das große Interesse der Investoren an der Westgrund-Aktie zum Ausdruck bringt.

Die übrigen Neuen Aktien werden bestehenden Aktionären der Westgrund AG bis zum 24. September 2014 zum Bezug angeboten werden. Begleitet wird die Kapitalmaßnahme von der Berenberg Bank und der Baader Bank als Joint Global Coordinator und Joint Bookrunner, die sich dazu verpflichtet haben, nicht platzierte Aktien zu übernehmen.

Im Rahmen dieser Maßnahme wird außerdem die Aufnahme der Westgrund-Aktie im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgen.

Durch die Kapitalerhöhung werden die Marktkapitalisierung und der Streubesitz der Westgrund-Aktie deutlich erhöht und der Aktionärskreis deutlich ausgeweitet. Im Zusammenhang mit dem Listing an der Frankfurter Wertpapierbörse gewinnt die Westgrund-Aktie dadurch weiter an Attraktivität.

 

Der Bruttoemissionserlös dient überwiegend der Finanzierung des Erwerbs eines Wohnimmobilienportfolios von der berlinovo Immobilien Gesellschaft. Das Portfolio umfasst rund 13.300 Wohnungen in Niedersachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Mit dieser Transaktion wächst das Portfolio der Westgrund AG von bisher ca. 7.000 auf rund 20.000 Einheiten an. Die annualisierten Nettomieteinnahmen werden um mehr als 150% auf über 61 Millionen Euro gesteigert.

 

Die rechtliche Beratung der Westgrund erfolgte durch Heuking Kühn Lüer Wojtek, Köln. Die Banken wurden von Gleiss Lutz Hootz Hirsch, Frankfurt/Main beraten. Wecken & Cie beriet Rödl & Partner, München.

 

Über die Westgrund:

Die Westgrund AG ist eine Immobiliengesellschaft mit Sitz in Berlin. Mit einem klaren Fokus auf Wohnimmobilien kauft, managt und entwickelt sie Wohnungsportfolios mit Wertsteigerungspotential in verschiedenen deutschen Regionen mit aussichtsreichen und soliden Mikrolagen. Durch ein eigenes aktives Asset Management werden Werte nachhaltig gehoben. Standortschwerpunkte sind der Großraum Berlin, Niedersachsen sowie die Region Dresden Halle Leipzig.

Die Gesellschaft plant, mittelfristig ihren Wohnungsbestand auf 30.000 – 40.000 Wohnungen auszubauen.

Westgrund optimises firm-wide debt structure